LeanSteer-Consulting

Leistungen

LeanSteer-Consulting

Schwerpunkte und Leistungen

LeanSteer-Consulting unterstützt Unternehmen bei der sachlichen Einordnung von Process-Mining-Befunden, Prozessauffälligkeiten und Verbesserungsmaßnahmen.

Im Mittelpunkt steht ein dreiphasiges Delivery-Modell:
Handlungsfeldanalyse → Maßnahmenbewertung → Umsetzungscontrolling

Process Mining, datengetriebene Analysen, operative Beobachtung und Lean Management bilden dafür wichtige Grundlagen. Sie helfen, Prozesstransparenz aufzubauen, Hypothesen zu entwickeln und Verbesserungen nicht nur lokal, sondern mit Blick auf Unternehmenswirkung zu bewerten.

Der PDCA-Zyklus dient als Orientierungsrahmen für diese Verbesserungsarbeit. Im Plan-Schritt werden Handlungsfelder erkannt, Hypothesen abgeleitet und erste Maßnahmen sowie Messpunkte grundsätzlich definiert. Im Do-Schritt werden Maßnahmen, Verantwortlichkeiten, Termine, Datenbedarf und Prüflogik konkretisiert. Im Check-Schritt wird die Wirksamkeit begrenzt geprüft, zum Beispiel in einem abgegrenzten Bereich, Prozessblock oder Zeitraum. Im Act-Schritt wird entschieden, ob eine Maßnahme angepasst, verworfen, größer ausgerollt oder in Standards, Regeln und Steuerungssystemen verankert werden sollte.

Ziel ist eine systematische Verbesserungsarbeit, die Prozessauffälligkeiten, Maßnahmen und finanzielle Wirkungen nachvollziehbar verbindet — insbesondere mit Blick auf Durchlaufzeit, Vorräte, Kapitalbindung, Ergebnis und Steuerbarkeit.

Handlungsfeldanalyse

  • Process-Mining-Befunde einordnen: Prozessdaten, Varianten, Rückläufer, Warte- und Liegezeiten sowie Stau vor Aktivitäten werden sachlich bewertet und nicht vorschnell als Verbesserungspriorität behandelt.
  • Hypothesen bilden: Auffälligkeiten werden zu prüfbaren Hypothesen verdichtet, etwa zu möglichen Engpässen, Durchlaufzeitproblemen, Vorräten im Prozess oder Kapitalbindung.
  • Schnittstellen sichtbar machen: Abteilungsübergreifende Schnittstellenprobleme, Prozessblock- oder systemübergreifende Intransparenzen sowie Folgeprobleme in nachgelagerten Bereichen werden berücksichtigt.
  • Handlungsfelder priorisieren: Relevante Problemfelder werden eingeordnet und mit ersten Hypothesen zum wirtschaftlichen Verbesserungspotenzial verbunden, etwa mit Blick auf Durchlaufzeit, Vorräte, Kapitalbindung, Engpässe oder Ergebniswirkung.

Die Handlungsfeldanalyse schafft eine sachliche Grundlage für die weitere Maßnahmenbewertung. Sie hilft zu klären, welche Auffälligkeiten nur sichtbar sind — und welche tatsächlich auf Ursachen, Engpässe, Durchlaufzeitprobleme, Vorräte, Kapitalbindung oder relevante Verbesserungsmöglichkeiten hinweisen.

Management Consulting

LeanSteer-Consulting

Maßnahmenbewertung: Kurs auf wirksame Verbesserung setzen

  • Wirkhebel prüfen: Bestehende oder geplante Maßnahmen werden daraufhin bewertet, welche Wirkhebel sie adressieren und ob eine Wirkung auf Durchlaufzeit, Vorräte, Kapitalbindung, Working Capital, Cashflow oder Ergebnis plausibel erwartet werden kann.
  • Engpassbezug klären: Es wird geprüft, ob Maßnahmen tatsächlich auf relevante Engpässe, Schnittstellenprobleme oder wirtschaftlich bedeutsame Handlungsfelder einzahlen — oder lediglich lokale Kennzahlen verbessern.
  • Prioritäten ableiten: Maßnahmen werden nach erwarteter Systemwirkung, Umsetzungsaufwand, Abhängigkeiten und finanzieller Relevanz eingeordnet. Dabei wird berücksichtigt, dass eine Maßnahme mehrere, auch gegenläufig wirkende finanzielle Wirkhebel haben kann. Die erwartbaren beziehungsweise umsetzbaren Potenziale sollten deshalb je Wirkhebel hinterlegt und abgeschätzt werden. So entsteht eine sachlichere Grundlage für Roadmaps, Reihenfolgeplanung und Ressourceneinsatz.
  • Prüfbarkeit vorbereiten: Bereits in der Maßnahmenbewertung werden geeignete Messpunkte, Wirkungshypothesen und Prüfkriterien mitgedacht.
    • Messpunkte helfen, spätere Veränderungen in Durchlaufzeit, Vorräten, Kapitalbindung oder Ergebniswirkung nachvollziehbar zu prüfen.
    • Prüfkriterien unterstützen die Bewertung, ob eine Maßnahme im späteren Umsetzungscontrolling tatsächlich die erwartete Systemwirkung entfaltet. 
  • Kurs für Verbesserungsarbeit bestimmen: Ziel ist nicht die größtmögliche Zahl an Verbesserungsinitiativen, sondern eine priorisierte Auswahl von Maßnahmen, deren Wirkpfade nachvollziehbar sind und deren Beitrag zur Unternehmenswirkung sachlich geprüft werden kann. So wird aus identifizierten Handlungsfeldern eine belastbare Entscheidungsgrundlage für den weiteren Kurs der Verbesserungsarbeit.

Umsetzungscontrolling

  • Maßnahmenstatus verfolgen: Verbesserungsmaßnahmen werden mit Status, Verantwortlichkeiten, Terminen und nächsten Prüfschritten nachvollziehbar verfolgt. So wird sichtbar, was vorbereitet, getestet, umgesetzt, blockiert oder angepasst wurde.
  • Messpunkte und Prüflogik festlegen: Für relevante Maßnahmen werden Wirkungshypothesen, Messpunkte und Prüfkriterien beschrieben, damit spätere Veränderungen sachlich bewertet werden können.
  • System- und Finanzwirkung prüfen: Neben dem Umsetzungsstand wird betrachtet, ob die Maßnahme die erwartete Wirkung auf Durchlaufzeit, Vorräte, Engpässe, Kapitalbindung, Working Capital, Cashflow oder Ergebnis entfaltet. Bei Bedarf kann dies mit geeigneten Kennzahlen- oder Treiberbäumen verbunden werden, etwa mit Blick auf Residualgewinn oder ROCE (Return on Capital Employed, Rendite auf das eingesetzte Kapital).
  • Führungstransparenz herstellen: Maßnahmenstatus, Blockaden, Fortschritte und Wirkungsbeiträge werden so aufbereitet, dass notwendige Entscheidungen auf Führungsebene besser vorbereitet werden können.

Umsetzungscontrolling verbindet Umsetzung, Wirkung und Steuerung. Maßnahmenstatus, Verantwortlichkeiten, Wirkhebel, Messpunkte und Prüfergebnisse können strukturiert abgebildet und — soweit fachlich und technisch sinnvoll — mit vorhandenen Process-Mining-, BI- oder Reporting-Strukturen verbunden werden. Wirksame Maßnahmen können anschließend in Standards, Prioritätsregeln, Verantwortlichkeiten, Führungsroutinen oder Steuerungslogiken überführt werden, damit Verbesserungen nicht nur projektbezogen bleiben, sondern Teil der Unternehmenssteuerung werden.

Ein stilisierter blauer Geschäftsmann eilt eine aufsteigende Kurve und einen Balkengraphen auf einem dynamischen blauen Hintergrund mit binären Daten und einem nach oben zeigenden Pfeil.

Eine Person sitzt an einem Holztisch und arbeitet an einem schwarzen Laptop, während weiße Icons von Dokumenten, Checklisten und einem großen Häkchen in einem Kreis über ihr schweben.

Process Mining

Process Mining unterstützt die Analyse tatsächlicher Prozessabläufe und das Monitoring von Verbesserungsmaßnahmen. Damit kann es insbesondere die Plan- und Check-Schritte im PDCA-Zyklus unterstützen: Auffälligkeiten werden sichtbar, Hypothesen können gebildet und Wirkungen später anhand von Prozessdaten überprüft werden.
Process Mining allein reicht jedoch häufig nicht aus. Manuelle Tätigkeiten, Rückfragen, Medienbrüche oder Klärungsschritte werden in Eventdaten oft nur indirekt sichtbar. Deshalb sollten Analysen bei Bedarf durch operative Beobachtung vor Ort, Gespräche mit Prozessbeteiligten und gegebenenfalls Task Mining ergänzt werden.
Besonders wertvoll wird Process Mining, wenn es als Grundlage für Handlungsfeldanalyse, Maßnahmenbewertung, Umsetzungscontrolling und perspektivisch auch für eine fundiertere Prozesskostenrechnung genutzt wird.
Ich unterstütze bei der Einführung, Weiterentwicklung und Nutzung von Process Mining — fachlich, methodisch und im Projektmanagement. Die umfangreichsten praktischen Toolkenntnisse bestehen mit Celonis; mit mpmX liegen ebenfalls Erfahrungen vor. Bei geeigneter Aufgabenstellung und entsprechendem Bedarf arbeite ich mich gern auch in andere Process-Mining-, BI- oder Process-Intelligence-Tools ein. Technische Implementierungen, Schnittstellen, Datenpipelines oder größere Systemanpassungen können bei Bedarf mit geeigneten Systemintegratoren umgesetzt werden.

Process Intelligence

Process Intelligence verbindet Process Mining, Datenanalyse, Prozessverständnis und Entscheidungsunterstützung. Ich übernehme Lehraufträge, Seminare und Schulungen im akademischen und betrieblichen Umfeld zu Process Mining, Process Intelligence und datenbasierter Prozessverbesserung. Im Mittelpunkt steht nicht nur die Frage, was in Prozessdaten sichtbar wird, sondern wie daraus bessere Entscheidungen, wirksamere Maßnahmen und nachvollziehbare Unternehmenswirkung entstehen können.

Ein Diagramm, das einen Aufwärtstrend in Form einer leuchtend blauen Linie mit weißen Punkten zeigt, die auf einem dunklen, gerasterten Hintergrund nach oben rechts in einen weißen Pfeil mündet.

Eine Person sitzt an einem Holztisch und arbeitet an einem schwarzen Laptop, während weiße Icons von Dokumenten, Checklisten und einem großen Häkchen in einem Kreis über ihr schweben.

z,B.: Holzkohle, Elektro oder Gas?, Pfanne oder Grillrost?

Unabhängige Toolauswahl und Beschaffungsbegleitung

In der Anforderungsaufnahme, deren Strukturierung und Gewichtung sowie in der Ableitung und Anwendung detaillierter Kriterienkataloge zur Tool- und Softwareauswahl verfüge ich über langjährige Erfahrung. Die Auswahl von Process-Mining-, BI-, ERP-, MES-, Workflow-, Automatisierungs- oder KI-nahen Anwendungen sollte methodisch nachvollziehbar erfolgen: auf Basis fachlicher, technischer, organisatorischer und wirtschaftlicher Anforderungen, geeigneter Bewertungsmatrizen sowie einer sachlichen Einordnung von Nutzen, Risiken, Datenlage, Integrationsaufwand, Pflegeaufwand und langfristiger Nutzbarkeit.

Tool- und Softwareauswahl erfolgt grundsätzlich herstellerunabhängig. Ihre Interessen, Anforderungen und Unternehmensziele sind die Grundlage für Empfehlungen, Entscheidungsvorschläge und Auswahlkriterien. Eine vertriebliche Bindung an bestimmte Toolanbieter besteht nicht; finanzielle Vorteile, Provisionen oder sonstige Vergütungen von Toolanbietern werden nicht angenommen. Fachlicher Austausch mit Anbietern dient ausschließlich der Markt- und Technologiekenntnis. Die finale Auswahlentscheidung bleibt beim Auftraggeber.

Sachliche Leistungsabgrenzung und Zusammenarbeit

LeanSteer-Consulting unterstützt bei Analyse, Bewertung, Strukturierung, Priorisierung und Umsetzungscontrolling von Prozessverbesserungen. Die fachliche Bewertung verbindet Process Mining, Lean-Prinzipien, Engpasslogik, PDCA und wirtschaftliche Wirkungslogik. Im Mittelpunkt steht nicht die isolierte Toolimplementierung, sondern die sachliche Verbindung von Prozessdaten, operativer Realität, Verbesserungsmaßnahmen und Unternehmenswirkung.

Für technische Implementierungen, Schnittstellen, Datenpipelines, umfangreiche Systemanpassungen oder produktive Automatisierungslösungen kann die Zusammenarbeit mit geeigneten Systemintegratoren sinnvoll sein. Die fachliche Bewertung von Handlungsfeldern, Wirkpfaden, Maßnahmen und Umsetzungswirkung bleibt davon getrennt zu betrachten.

Eine wirksame Zusammenarbeit setzt geeignete Beistellungen des Kunden voraus. Dazu gehören insbesondere Zugang zu relevanten Prozessinformationen, fachliche Ansprechpartner, verfügbare Daten, Systemzugriffe, Tool-Lizenzen sowie die Bereitschaft, Prozessbefunde gemeinsam mit operativem Erfahrungswissen einzuordnen.

Ziel ist eine unabhängige, nachvollziehbare und methodisch strukturierte Entscheidungsgrundlage. Empfehlungen, Bewertungen und Entscheidungsvorschläge orientieren sich an Unternehmenszielen, Prozessanforderungen, Datenlage, Wirtschaftlichkeit und späterer Steuerbarkeit. Ein besonderer Fokus liegt auf einem Umsetzungscontrolling, das Maßnahmenstatus, Verantwortlichkeiten und Termine mit der Prüfung tatsächlicher Prozess- und Finanzwirkungen verbindet — etwa mit Blick auf Durchlaufzeit, Vorräte, Kapitalbindung, Working Capital, Cashflow oder Ergebniswirkung.

Eine Hand in einem dunklen Anzug zeigt auf einen virtuellen, leuchtenden, gestrichelten Liniengraphen mit Punkten, der über einem blauen Balkendiagramm auf einem dunklen Hintergrund nach oben zeigt.

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Eckermannstraße 169

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